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Frankfurt, den 22.05.2019

Deutscher Mieterbund Landesverband Hessen begrüßt politische Forderung nach einem Mietendeckel

Der Deutsche Mieterbund Landesverband Hessen e. V. begrüßt den Vorstoß des Frankfurter Oberbürgermeisters, Peter Feldmann, und des Frankfurter Wohnungsdezernenten, Mike Josef, zukünftig die Mieten auch in privaten Wohngebäuden zu deckeln. "Aus den Beratungen in unseren Mietvereinen wissen wir, dass tausende von Mietern wegen der Höhe der Mieten verzweifelt sind und sich allergrößte Sorgen darüber machen, dass sie die Miete für ihre Wohnung auf Dauer nicht mehr bezahlen können", so Gert Reeh, 1. Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes Landesverband Hessen e. V. "Da die durch die Politik bislang geschaffenen Maßnahmen nicht zu einer erkennbaren Verbesserung der Situation auf dem Wohnungsmarkt und zum Abbremsen der sich unaufhörlich nach oben drehenden Mietpreisspirale geführt haben, werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Mieter notwendig."

"Eine Deckelung aller Mieten, nicht nur in Frankfurt am Main, halten wir daher für eine richtige und konsequente Lösung, zumindest für einen gewissen Zeitraum", so Reeh weiter, "dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die bereits vorhandenen Mieterhöhungsbegrenzungen keine ausreichende Wirkung gezeigt haben."

Beim Mieterbund fürchtet man, dass es für immer mehr Menschen bald immer weniger möglich sein wird, in den Ballungsstädten und Ballungsgebieten zu wohnen und dort bleiben zu können, wo sie wohnen wollen. Der außer Kontrolle geratene Mietmarkt muss wieder in geregelte Bahnen gelenkt werden. Dafür bedarf es vieler Maßnahmen. Beim Mieterbund fordert man daher die Landesregierung dazu auf, alle erforderlichen und rechtlichen Maßnahmen einzuleiten, um sicherzustellen, dass alle Menschen dort wohnen können, wo sie wohnen wollen.

"Es kann nicht angehen, dass das Leben in Frankfurt zukünftig nur noch für reiche Menschen und Mieter von geförderten Wohnungen möglich ist", schließt Reeh.

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