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Aktuelles

24.03.2011

Mietspiegel 2010

In der Sitzung der Mietspiegelkommission vom 24.3.2011 wurde der Mietspiegel 2010 durch die Kommission verabschiedet. Der DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e. V. sieht im Mietspiegel ein wichtiges und notwendiges Instrument für den Rechtsfrieden zwischen Vermietern und Mietern, da hierdurch für jeden die Möglichkeit besteht, die ortsübliche Miete für seine Wohnung zu ermitteln. Der qualifizierte Mietspiegel macht das Mietpreisgefüge für Vermieter und Mieter transparent. Der Mietspiegel 2010 wurde vom Institut Inwis sorgfältig erstellt. Sowohl die Datenerhebung als auch die Erarbeitung des Mietspiegels lassen nach unserer Auffassung keine Fehler erkennen. Bei der Stimmabgabe hat sich der DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e. V. dennoch enthalten. Der Mietspiegel wird in Teilbereichen, insbesondere in der Innenstadt, zu gravierenden Mieterhöhungen führen. Nach unserer Auffassung bestärkt dies die bereits eingetretene Gentrifizierung – also die Vertreibung der angestammten...Lesen Sie mehr >

23.03.2011

Betriebskostenspiegel

Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2009 den aktuellen Betriebskostenspiegel veröffentlicht. Demnach zahlen Mieter in Deutschland durchschnittlich 2,19 Euro pro Quadratmeter im Monat für Betriebskosten. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten zusammen, kann die so genannte zweite Miete bis zu 2,94 Euro pro Quadratmeter und Monat betragen. Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung mussten bei Anfallen aller Kosten 2822,40 Euro im Jahr 2009 nur an Betriebskosten aufgebracht werden. Nachdem im Abrechnungsjahr 2008 die Kosten noch um 19 Prozent gestiegen waren, fielen die Heizkosten im Abrechnungsjahr 2009 um durchschnittlich 7 Prozent, die Kosten für Warmwasser sogar um 11 Prozent. Trotz geringfügig kälterer Durchschnittstemperaturen ist 2009 der Energieverbrauch um etwa 2 Prozent zurückgegangen. Energetische Modernisierungen vieler Vermieter, aber auch sparsameres Heizverhalten der Mieterinnen und Mieter sind hierfür die Gründe....Lesen Sie mehr >

22.03.2011

Kommunalwahl 2011

Der DMB Mieterschutzverein Frankfurt e. V. vertritt die Interessen von mehr als 20.000 Haushalten der Stadt. In der Beratungspraxis ist der Verein zunehmend mit Konflikten konfrontiert, die bei der energetischen Sanierung von Miethäusern auftreten. Außerdem haben in den vergangenen Jahren die Umwandlungsfälle und die hieraus entstehenden Probleme für Mieter zugenommen. Zusätzlich sieht der DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e. V. mit den wachsenden Einwohnerzahlen einen dramatischen Wohnraummangel auf die Stadt zukommen. So wie die Wohnungspolitik ein zentrales Thema für viele Menschen in Frankfurt ist, muss sie auch ihre Bedeutung in der Kommunalpolitik haben. Aus diesem Grunde haben wir die aktuelle Kommunalwahl zum Anlass genommen, die Fraktionen der CDU, der FDP, der Grünen, der Linken und der SPD anzuschreiben und um deren Einschätzung zu ausgewählten wohnungspolitischen Themen zu bitten. Alle Fragen und die ungekürzten Antworten der Fraktionen veröffentlichen wir...Lesen Sie mehr >

21.03.2011

Energiespar-Tipps

Je nach Einkommen und Größe geben die Haushalte in Deutschland durchschnittlich zwischen 30 und 40 Prozent ihres Nettoeinkommens für Wohnung und Energie – also für Heizung und Strom – aus. Dabei entfallen rund 71 Prozent des Energieverbrauches auf die Heizung, 12 Prozent auf Warmwasser und etwa 17 Prozent auf Elektrogeräte und Strom. Eine neue Broschüre des Deutschen Mieterbundes zeigt in elf Schritten, wie Strom, Wasser und Heizenergie eingespart werden können. Die Broschüre „Die halbe Miete“ ist als pdf-Dokument herunterzuladen. Außerdem liegt sie unserer Geschäftsstelle in der Eckenheimer Landstraße 339 kostenfrei für Sie bereit. Lesen Sie mehr >

17.03.2011

Zankapfel Miete

Am Mittwoch, den 23. März, findet im Depot der Frankfurter Rundschau (Karl-Gerold-Platz 1, vormals Textorstraße 35) eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema "Zankapfel Miete" statt. Dabei wird es unter anderem um die geplante Reform des Mietrechts, energetische Modernisierungen und das Thema Mietnomaden gehen. Auf dem Podium diskutieren der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Dr. Franz-Georg Rips und der Präsident des Verbandes Haus & Grund, Dr. Rolf Kornemann. Die Moderation hat die FR-Wirtschaftsredakteurin Christine Skowronowski. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Lesen Sie mehr >

09.03.2011

BGH-Urteil

In einem aktuellen Urteil (BGH VIII ZR 209/10) gab der Bundesgerichtshof einem Mieter Recht, der die Miete gekürzt hatte, da die Wohnung kleiner als im Mietvertrag angegeben war. Im vorliegenden Fall zahlte der Mieter für die möbliert angemietete, laut Mietvertrag 50 Quadratmeter große Wohnung 600 Euro im Monat. Tatsächlich war die Wohnung aber nur 44,3 Quadratmeter groß. Der Mieter kürzte aufgrund der 11,5-prozentigen Flächenabweichung die Miete um 11,5 Prozent. Das war nach Ansicht des Vermieters und der Vorinstanz (Landgericht Berlin, Az.: 65 S 28/10) zu viel. Sie argumentierten, der Umfang der Minderung entspreche ausnahmsweise nicht dem Umfang der Flächenabweichung, müsse halbiert werden auf 5,8 Prozent. Die Wohnung sei möbliert vermietet, und die Einrichtung sei vollständig vorhanden und in Ordnung. Deshalb sei die Nutzungsmöglichkeit für den Mieter nicht so erheblich beeinträchtigt wie bei einer leer vermieteten Wohnung. Der Bundesgerichtshof gab dieser Rechtsauffassung keine...Lesen Sie mehr >

17.02.2011

BGH-Urteil

Ein aktuelles BGH-Urteil erklärt die Einengung der Farbwahl auf „Weiß“ für unwirksam. Demnach ist eine Mietvertragsbestimmung zur Abwälzung der Schönheitsreparaturen, die dem Mieter bezüglich der Farbwahl Vorgaben macht, nur wirksam, wenn sie ausschließlich für den Zeitpunkt des Auszugs aus der Wohnung gilt und dem Mieter noch einen gewissen Spielraum lässt. Die Einengung der Farbwahl auf die Farbe „Weiß“ schränke die Gestaltungsfreiheit des Mieters zu stark ein und benachteilige ihn unangemessen. Damit ist die Schönheitsreparaturklausel unwirksam, der Mieter muss gar nicht renovieren. „Mietvertragsklauseln, die bestimmen, dass der Mieter auch während der Mietzeit Renovierungsarbeiten in einer bestimmten Art und Weise ausführen muss (zum Beispiel Raufasertapete) oder er nur in konkret vorgegebenen Farben renovieren darf, waren schon nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unwirksam. Es geht den Vermieter nichts an, wie der Mieter sich während der Mietzeit...Lesen Sie mehr >

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