LG Frankfurt/Main, Urt. v. 7.9.1999 – 2/11 S 135/99, WuM 1999, 576 |
Leitsatz
Anmerkung
Nimmt der Mieter beim Vermieter Einsicht in die Belege, so darf er sie auch abschreiben, kopieren oder fotografieren (AG Frankfurt/Main, Urt. v. 1.9.2011 – 33 C 2215/11 (52), unveröffentlicht).
Ein Anspruch auf Übersendung von Belegkopien kann nach Treu und Glauben aber z.B. dann bestehen, wenn der Mieter in eine andere Stadt oder ins Ausland verzogen ist und ihm deshalb eine Einsichtnahme in die Belege am Ort der Mietsache nicht zumutbar ist (BGH, Beschl. v. 19.1.2010 – VIII ZR 83/09, WuM 2010, 296). Das Gleiche kann gelten, wenn der Mieter in fortgeschrittenem Alter und sehbehindert ist (AG Dortmund, Urt. v. 12.10.2011 – 411 C 3364/11, WuM 2011, 631).
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