Die Wohnungsbaugesellschaft Gagfah hat in einem Schreiben an den DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e.V. angekündigt, ein fehlerhaftes Mieterhöhungsverlangen für Mieter in Frankfurt zu korrigieren. Die betroffenen Mieter in Frankfurt hatten Anfang Oktober Mieterhöhungsverlangen erhalten, die mit dem Mietspiegel Frankfurt 2010 begründet waren und höhere Mieten auswiesen, als nach den Berechnungen mit dem aktuellen Mietspiegel möglich wären. Dies stellten Juristen des Vereins bei der Prüfung von Mieterhöhungsverlangen betroffener Mieter fest. Dabei waren zwei Mietzuschläge, die laut Mietspiegel möglich sind, immer falsch berechnet. Der DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e.V. forderte die Gagfah daraufhin umgehend auf, die Mieterhöhungsverlangen entsprechend zu korrigieren. Gegenüber dem DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e.V. hat die Wohnungsbaugesellschaft nun angekündigt, dass alle betroffenen Mieter in den nächsten Wochen ein Entschuldigungs- und Korrekturschreiben erhalten werden. Bei den Mietern, die bereits der fehlerhaften Mieterhöhung zugestimmt haben, soll die Miete entsprechend korrigiert und die überzahlte Miete zurück erstattet werden. Generell rät der DMB Mieterschutzverein Frankfurt am Main e.V. allen Mietern, einem Mieterhöhungsverlangen nicht ungeprüft zuzustimmen. Mieter haben ausreichend Zeit zu prüfen, ob sie einer Mieterhöhung zustimmen oder nicht. Die Prüfungsfrist beträgt zwei Kalendermonate - dazu kommen die restlichen Tage des Monats, in dem das Schreiben eingetroffen ist.